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Album: „Ruckers Hill“ (VÖ 10.04.2015)

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Husky, die aus Melbourne stammenden Band um Mastermind Husky Gawenda, wurde seit Veröffentlichung ihres Debuts „Forever So“ (SubPop, 2012) mit vielen Größen verglichen. Die Referenzen reichen von Paul Simon und den Beach Boys (Consequence Of Sound) über Crosby, Still, Nash and Young (Sydney Morning Herald) bis hin zu den Fleet Foxes oder Everly Brothers (Rolling Stone AU). Große Schuhe, die es da zu füllen gilt…

Nach den aufregenden ersten Jahren der Bandgeschichte, die Husky – unter anderem als Support von Neil Young & Crazy Horse – um die Welt führten, galt es nun für Husky Gawenda erstmal Songs zu schreiben. Für „Rucker’s Hill“ benötigte er eine relativ lange Zeit, von 2013 bis Mitte 2014. Es gab Abschnitte des intensiven kreativen Flows, aber da gab es auch Zeiten, in denen ihm das Schreiben schwer fiel.

“The first album was hard but this was really hard. Albums are difficult to make.” (HG)

Gawenda suchte an unterschiedlichen Orten und in verschiedensten Dingen nach Inspiration: er lief in seiner Nachbarschaft in Melbourne herum, nahm kleine Songideen, Gedichte und Wortspiele auf seinem Handy auf. Später lieh er sich eine Schreibmaschine aus den 70er Jahre von seinem Vater, dem renommierten Journalisten Michael Gawenda, um seinen Ideenfluss zu unterstützen. Es gab eine Phase, in der er jeden Morgen in ein Café in der Smith Street ging, um einen Kaffee zu trinken und währenddessen Leonard Cohen’s Novelle „Beautiful Losers“ aus dem Jahre 1966 zu lesen. Das Buch stand dort in einem Bücherregal. Er holte es immer wieder heraus, las eine oder zwei Seiten und stellte es zurück für den nächsten Morgen. Aber es gab auch „menschliche“ Unterstützung.

“I was alone some of the time, but a lot of the time I had Gideon (keys and coproducer)

working with me, testing, re-arranging, and being brutally honest about what he thought worked and what didn’t.’’

Und nun ist es endlich da, das Album „Ruckers Hill“. Anders als „Forever So“, das Album, mit dem die Australier 2012 so erfolgreich auf den Plan traten. Aber immer noch Husky. Ein ganz besonderer Sound, den so nur sie kreieren können. Dieses fast klassische Songwriting von jemandem, der mit America-, C, S, N & Y-, George Harrison-, Simon & Garfunkel- und Leonard Cohen-Platten aufgewachsen ist und ein ganz feines Gespür für Lyrics entwickelt hat. Ein anspruchsvolles Album, das – wie erwartet – fein und zart klingt. Das eine liebenswerte Einfachheit und ein Gespür für Spaß hat, dennoch oft  komplex und sehr, sehr musikalisch ist. Aber mit Songs, die mit weniger Details belastet sind und mehr im Moment leben, wie Husky Gawenda meint.

So entstanden Songs wie der Titel- und Eröffnungstrack „Ruckers Hill“, benannt nach einem Ort in Northcote, Melbourne, wo Gawenda früher gelebt hat. Hier erinnert er sich, wie er die wunderschöne Stadt Melbourne in der Ferne gesehen hat, während er ein Mädchen im Arm hielt. Ein Song über Erinnerungen und Identität, so wie ein Großteil des Albums.

Das psychedelische “Heartbeat”, mit seinem Bezug auf Johanna Beach an der zerklüfteten Küste Victorias, beschreibt einen Roadtrip in das Ungewisse, der zur Meditation des Reisenden wird. „Saint Joan“ illustriert die Suche nach der erlösenden Kraft der Liebe. Das wunderbare „Deep Sky Diver“  – so sanft wie ein Echo von Nick Drake – reflektiert die Situation eines Freundes, der von Kummer geplagt wurde. Gawenda schrieb den Song, nachdem Gideon ihm „Love Me Tender“ von Elvis vorgespielt hatte. „I’d heard it a hundred times obviously, but I’d never really listened. So beautiful, so simple, so perfect.”

„Ruckers Hill“ wurde komplett von Phil Ek (Fleet Foxes, The Shins, Band of Horses) gemischt, außer der Single: “I’m not coming back” , die von Peter Katis (The National) gemischt wurde. Das Album wurde von Gawenda und seinem Bandkollegen (und Cousin) Gideon Preiss produziert, neben einigen Songs, die in Sessions vom erfahrenen, in Sydney lebenden Produzenten Wayne Conolly co-produziert wurden.

Aufgenommen wurde das Album in Studios in Melbourne und Sydney aber auch in Gawenda’s Haus in Collingwood und dem Enchidna Studio in Melbourne‘s ländlichem Außenbezirks.

“It was a simple studio, in a beautiful spot in the hills overlooking the Yarra Valley, with Fella the dog and two goats roaming around the garden. We dreamed the record into life out there’’.

 

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