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Sheryl Crow


Artists

Album „Feels Like Home“ (VÖ 24.01.2014)
Single „Easy“ (VÖ 21.02.2014)

Videolink „Easy“

„Feels Like Home ist vielleicht das fokussierteste Album, das ich je gemacht habe“, sagt Sheryl Crow selbst über ihr Debütalbum bei Warner Nashville. Das Label hat seinen Sitz in Music City, wo sich Crow vor einigen Jahren niederließ, um ihre Kinder großzuziehen. „Auf meinen Alben waren immer verschiedene Stile vertreten, und auch auf diesem hier zeige ich auf verschiedene Art und Weise, was mir die Countrymusic bedeutet. Aber kalkuliert war das nicht. Vor allem wollte ich bei diesem Album über Dinge schreibe, von denen ich wirklich etwas verstehe – über Themen, die mir sehr nahe sind.“

Feels Like Home steckt voller wunderschön erzählter Geschichten und bietet den vielleicht stärksten und innigsten Gesang in Crows bisheriger Karriere. Es scheint fast, als sei die berühmte Tochter der Stadt Kennett in Missouri dafür geboren worden, Feels Like Home zu erschaffen. „In der Countrybranche ist man potenziellen Trittbrettfahrern gegenüber zu Recht misstrauisch, aber für mich fühlt sich diese Welt in Nashville wirklich wie mein Zuhause an. Ich bin dreieinhalb Stunden von Nashville entfernt aufgewachsen, und meine Eltern sind erst vor Kurzem aus dem Haus ausgezogen, in dem wir gewohnt haben. Ich bin in einer Gemeinde groß geworden, die nur aus Farmland, einer Kirche, einer Schule und einem Marktplatz bestand. Ich komme aus einer echten Country-Gegend, und genau das Leben wollte ich auch meinen Kindern bieten – und hier in Nashville findet man das. Obwohl Nashville so viel mehr zu bieten hat, hat es dieses Kleinstadtflair, das ich so liebe, noch nicht verloren.“

Crow erinnert sich weiter: „Als ich klein war, hatten wir kaum Berührungen mit der Welt da draußen. Das hat sich inzwischen geändert. Wir sind mit zwei Radiosendern aufgewachsen, die Country spielten, aber mittlerweile ist die ganze Welt ja viel mehr miteinander vernetzt. Ich bin definitiv ein Mädchen, das auch auf Rock abfährt und hatte eine große Schwäche für die Rolling Stones und Dylan – aber es lässt sich nicht von der Hand weisen, dass meine Lieblingsrockstars auch eng mit der Countrymusic verbunden waren. Ich finde es wundervoll, dass ich jetzt ein Teil der Gemeinde hier in Nashville bin und dass meine Kinder hier aufwachsen. Für mich ist es eine unglaubliche Erfahrung, von so vielen Künstlern und Musikern umgeben zu sein, die zusammen zur Kirche gehen und sich bei Wohltätigkeitsveranstaltungen an der Schule treffen – es ist toll, diesen Gemeinschaftssinn zu erleben.“

Tatsächlich brachte eine Unterhaltung mit Brad Paisley, einem ihrer Nachbarn in Nashville, Sheryl Crow dazu, mit der Arbeit an Feels Like Home zu beginnen. „Mir war ziemlich bange davor, ein Album im Countrystil zu produzieren, eben weil ich die Musik so sehr liebe. Alle meine Freunde, egal, ob sie in Kansas City, Kalifornien oder New York wohnen, hören inzwischen Country, wenn sie schöne Lieder, tolle Gitarrensoli oder gute Geschichten hören wollen. Im Laufe der Jahre hab ich viele Künstler erlebt, die versucht haben, diesen Wandel zu vollziehen, aber irgendwie hat sich das für mich nie gut oder natürlich oder echt angehört. Deshalb wollte ich selbst es unbedingt ganz authentisch machen. Brad hat sofort verstanden, was ich meinte. Er hat gesagt: ‚Machen wir doch einfach, was du immer machst. Bring deine Einflüsse einfach mit. Wir drehen nur deinen Gesang ein bisschen auf und erzählen deine Geschichten ein bisschen knapper, dann bist du genau da, wo du sein willst.‘ Diese Erkenntnis, dass ich hier sowieso längst zuhause bin, war der Grund dafür, dass dieses Album überhaupt entstanden ist.“

Es ist nicht Sheryl Crows erstes musikalisches Rodeo – immerhin hat die neunfache Grammy-Gewinnerin weltweit bereits über 50 Millionen Alben verkauft. Trotzdem ist auf Feels Like Home die Stimme einer großartigen, etablierten Künstlerin zu hören, die es spürbar genießt, eine Art Neuanfang zu erleben. Feels Like Home nahm schließlich wirklich Gestalt an, als Crow, Paisley und Chris DuBois, mit dem Paisley häufig zusammenarbeitet, einen der besten Titel des Albums schrieben: „Waterproof Mascara“. Der grandiose Song erinnert an die Klassiker großer Countrysängerinnen wie Patsy Cline und Loretta Lynn, mit der Crow und ihre Freundin Miranda Lambert bei den CMA Awards 2011 auch gemeinsam auf der Bühne standen. „Es hat mir unendlich viel bedeutet, dass ein so großer Countrykünstler wie Brad mir sein Vertrauen geschenkt hat“, so Crow. „Damals gab es noch kein Label. Brad hat einfach daran geglaubt, dass wir hier unser Zuhause finden. Und auch ich habe das sichere Gefühl, dass ich mit Warner Nashville genau das Label gefunden habe, das jetzt am besten zu mir passt. Ich komme mir total verwöhnt vor, weil ich hier von Menschen umgeben bin, die für die Musik brennen – besonders, weil ich vorher in einer Situation gesteckt habe, die sich ganz und gar nicht so angefühlt hat.“

Crow arbeitete nach und nach mit verschiedenen Künstlern zusammen, zu denen neben ihrem langjährigen Gitarristen und häufigen Mitautor Jeff Trott (mit dem sie auch Crow-Klassiker wie „If It Makes You Happy”, „Her Favorite Mistake” und „Everyday Is A Winding Road“ verfasste) auch einige der besten Schreiber in Nashville gehörten, darunter Chris DuBois, Luke Laird, Natalie Hamby und Chris Stapleton.

„Bei der Countrymusic kommen die Geschichten, die man erzählt, normalerweise schneller zum Punkt“, so Crow. „Die Lieder für dieses Album zu schreiben, nach 20 Jahren Songwriting-Erfahrung, hat sich einfach toll angefühlt. Ich tue noch immer, was ich liebe, aber gleichzeitig lerne ich dazu und erweitere meinen Horizont. Ich spüre einfach diese große Neugier in mir, und für mich ist das Songschreiben nun mal das Herz von Nashville – es war belebend und sehr befriedigend, zu lernen, wie ein Countrysong funktioniert.“

Für Crow unterschied sich der Prozess des Schreibens bei Feels Like Home ein wenig von ihren bisherigen Alben. „Es hat eine Weile gedauert, weil ich zuerst nicht nach jemandem suchen wollte, der einen Sheryl-Crow-Song für mich schreibt. Aber letzten Endes war es eine wundervolle Erfahrung. Ich fand es wirklich interessant, dass die Künstler in Nashville oft zu dritt zusammen schreiben – das hatte ich vorher, glaube ich, noch nie gemacht. Eigentlich hab ich, abgesehen von meinem allerersten Album, sowieso nur ganz selten mit jemand anders als Jeff Trott zusammen geschrieben, schon gar nicht mit zwei anderen. Aber es funktioniert. Ich glaube, wenn drei Leute daran arbeiten, hat man immer das Gefühl, dass der Song auch wirklich fertig wird.“

Crow führt auch ihren Koproduzenten Justin Nieband als wichtigen Mitstreiter bei Feels Like Home an. „Nach einem kleinen Fehlstart hab ich mich nach guten Technikern erkundigt. Vince Gill hat mir gesagt, Justin sei genau der richtige Mann für den Job – und er hatte recht. Nach ein paar Tagen ist mir bewusst geworden, dass er viel mehr ist als nur ein großartiger Techniker: Er war ein wichtiger Partner für mich bei der Produktion dieses Albums.“

Für Crow ist und bleibt das erste Album, das sie für ein Nashville-Label produziert hat, eine unvergessliche Erfahrung. „Es war unglaublich, in meiner Heimatstadt ein Album aufzunehmen und mein Leben als meine wichtigste Inspirationsquelle nicht aufgeben zu müssen“, so die Sängerin. „Ich habe meine Kinder jeden Morgen ganz normal zur Schule gefahren und war zwischen den verschiedenen Sessions ganz Mommy. Ich hatte strukturierte Arbeitszeiten und konnte von zuhause aus arbeiten – da war einfach immer dieses sehr liebevolle, heimelige Gefühl. Wie der Titel schon sagt: Es hat sich eben wie zuhause angefühlt.“

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