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Söhne Mannheims Jazz Department



Söhne Mannheims Jazz Department

Seit 25 Jahren singen uns die Söhne Mannheims Lieder von Liebe und Gemeinschaft, geben Hoffnung, machen Mut. Nach Charterfolgen und Stadiums-Sensationen, zahlreichen Ausflügen in Opernhäuser oder mit Big Bands nahmen sich die Söhne 2017 ein zweijähriges Sabbatical, um sich neu zu sortierten und zu erfinden. Eine der Erkenntnisse daraus ist eigentlich gar nicht so neu: dass mit dem Gitarristen Kosho, Ralf Gustke am Schlagzeug und Bassist Edward Maclean drei Großmeister des neueren deutschen Jazz in der Rhythmusgruppe spielen, war nie ein Geheimnis. Jetzt bilden sie gemeinsam mit den Stimmen von Söhne-Sänger Michael Klimas und der Sängerin Phalleé das „Söhne Mannheims Jazz Department“. Ein echtes, wunderbares Novum.

Ihre Liebe für die Musik und den Spirit der Söhne Mannheims verbindet dieses Department mit den kreativen Qualitäten des zeitgenössischen Jazz – natürlich, organisch und mit viel Liebe. So singen und spielen sie neben gefühlvoll modernisierten und erweiterten Versionen von Klassikern aus dem Söhne-Repertoire auf diesem Debütalbum auch zwei Eigenkompositionen. Dass „Breathe“ und „Alles Ist Schon Da“ neben „Das Hat Die Welt Noch Nicht Gesehen“, „Deine Waffe Ist Die Liebe“ oder „Geh Davon Aus“ nicht nur Bestand haben, sondern sich bestens in den dramaturgischen Fluss fügen und auf ihre eigene Art und Weise strahlen, spricht für sich.

„Die Energie war im Raum und wir haben sie genutzt“, meint Michael Klimas und markiert damit wie selbstverständlich die  Initialzündung des Söhne Mannheims Jazz Department. Im Dezember 2018 kam die Idee auf und sie nahm schnell und einvernehmlich Formen an. Die Besetzung sollte klein gehalten werden, der musikalische Kosmos eher im wirklich neuen, also im zeitgenössischen modernen Jazz, angesiedelt sein. Außerdem unbedingt eine Frauenstimme – endlich eine Tochter. Für die Produktion zeichnet Edward Maclean verantwortlich, bekannt auch durch seine Gruppe Edward Maclean’s Adoqué und als Mitglied der Bands von Nils Wülker, Peter Fox oder Jessica Gall  Der Bassist fühlte sich perfekt in die Qualitäten seiner Kollegen ein, arrangierte, motivierte und überzeugte schließlich alle auch mit seinen „Good Vibes“, wie sie Michael Klimas erkennt. „Mittlerweile merke ich manchmal, dass es noch viel näher als bisher an dem ist, wie ich es eigentlich fühle, auch inhaltlich“, sagt der Sänger und Songwriter. Die Melodien bleiben, die Texte bekommen durch das feine, neue Klanggewand eine ungemeine Klarheit und Deutlichkeit.

Drei mal zwei Tage war das Department im Studio, plus Keyboarder Ulf Kleiner und außerdem „moderne Technik“, sprich: nachträgliche Overdubs. Das Ergebnis wirft „Anker, die in den Pop reingehen“, meint Maclean, und Klimas findet: „Gute Jazzalben haben ja auch ihre Pop-Momente“. Eine gute Minute instrumentales Intro dauert es, hauptsächlich vom Klavier, bis Phalleé beim Album-Opener „Das Hat Die Welt Noch Nicht Gesehen“ zu singen beginnt. Dann geht auf einmal alles zurück und die stimmliche Sonne auf. Die Sängerin interpretiert den wohlbekannten Text so schön und beseelt, reißt damit die Musiker mit und einem gemeinsamen Höhepunkt entgegen, der in Phalleés Adlib „So frei, so frei, so frei“ gipfelt. Ein Befreiungsschlag, gleich zu Beginn. Es folgt „Breathe“, ein neues Liebeslied mit deutschen Strophen und englischem Refrain, ein Soul-Song auch durch die Stimme von Michael Klimas. In der intimen, dabei breitleinwandig weiten Version von „Volle Kraft Voraus“ singen beide, Klimas und Phalleé, aber sehr eindringlich auch die stimmstarke Gitarre von Michael Koschorreck, genannt Kosho, bekannt aus rund 150 Produktionen von Les McCann über Bill Summers bis Nena.

Die elf Stücke stehen für sich, strahlend, eigen, voller Seele und Kraft. Und das ist nur der Anfang, ein wirklich wunderbarer. Das Söhne Mannheims Jazz Department hat noch viel vor – zuerst werden sie live spielen, ihre Musik unter die Leute bringen. Außerdem immer weiter arrangieren und noch mehr eigene Stücke komponieren. Auf jeden Fall: Volle Kraft voraus.

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